Pina |
Die Spielfreude der professionell agierenden jugendlichen Schauspieler und die Verquickung zweier Erzählstränge vor und hinter der Bühne begeistern die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute. Zwei zeitgleich ablaufende Szenarien verdeutlichen mit viel Spielwitz, dass Identität und Wahrnehmung zu jeder Zeit an unterschiedlichen Orten gleichzeitig stattfinden. Das bietet dem Publikum den Genuss eines sehr kurzweiligen Schauspiels, das am Ende jeder Zuschauer ein bisschen anders gesehen hat und weckt das Interesse, das Stück noch ein zweites Mal auf eine ganz andere Art zu sehen.
Heike Theken, Ruhrnachrichten, 16.6.14
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Nachttankstelle |
... am Ende klatschen sich die Besucher die Finger wund und eine Zugabe musste her.
Westfälische Rundschau, 29.9.12
... umjubelte Premiere ... kurzweilig humorvoll ... witzig-pointierte Dialoge ...
Ruhrnachrichten, 29.9.12 |
girlsnightout |
... ein kleines Theaterwunder ... Das Stück „girlsnightout“ ist eine Sinnsuche, höchst einfach und höchst kompliziert ... Es herrscht ein – höchst artifizielles – Durcheinander. ... Es ist ein redliches Stück, weil es keine falschen Ordnungen souffliert. Und es ist traurig. Es ist zum Lachen. ... Wir sehen eine höchst professionelle Aufführung. ... Besuch dringend nahegelegt.
Rainer Wanzelius
Westfälische Rundschau, 10.9.12 |
fliegen: vorwärts_denken |
... temporeiche, phantasievolle Szenencollage ... kurzweiliger Theaterabend
mit Tiefgang ...
Westfälische Rundschau vom 25.6.12 |
Karten auf den Tisch |
Mordsspaß hatte das Publikum, denn die engagierten Spieler wussten ... die witzig-pointierte Vorlage überzeugend auszuspielen.
Ruhrnachrichten, 7.5.12 |
Findet mich das Glück?! |
Glückliches Kribbeln
Viele Theatermittel kommen zum Einsatz, die Musik ist prima gewählt, und ganz wichtig: Es wird laut, klar und forsch gesprochen. Der tosende Beifall ist absolut verdient. ... eine bunte, lustige, lebhafte Stunde.
Ruhrnachrichten, 30.5.2011
Erfrischende Leichtigkeit auf der Suche nach Glück
Durch eine minimalistische Inszenierung stand vor allem das Können der Jungschauspielerinnen im Mittelpunkt. ... Als Lohn für ihre Mühen bekamen die 13 (Mädchen) stehende Ovationen und entließen das begeisterte Publikum in die Dortmunder Nacht.
Westfälische Rundschau, 30.5.2011
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Die Emscher - ein Musical |
„Insgesamt 70 Leute haben mitgewirkt, um dieses rasante Stück auf die Bühne zu bringen. Ausgiebig feierte das Publikum die Darsteller und das ganze Musical-Team: Standing Ovations und minutenlanger Applaus.“
Ruhrnachrichten, 8.11.10 |
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Top Dogs |
„... gelungene szenische Umsetzung ... witzig überspitzt dargestellt .... Top Dogs im Theater im Depot ist die rasante und gelungene Umsetzung eines ernsten und aktuellen Themas.“
Ruhrnachrichten, 28.6.10 |
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Ich möchte ein Glanz sein |
„Herausgekommen ist ein rasantes Stück mit raschen Szenenwechseln, das an keiner Stelle langweilig wird. ...Man merkt den Mädchen an, dass ihnen das Stück enorm viel Spaß macht.”
Ruhrnachrichten, 31.5.10 |
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Etwas mehr links |
Barbara Müller setzt gut konsumierbare Episoden aneinander und sorgt so für Tempo. Charme haben Details wie die Radioberichte, die den Lustbarkeiten des Paares die Unlust der ganzen Nation zur Seite stellen oder auch die Schattenwand hinter der Antonia und Tom ihrer Sachbearbeiterin Fortpflanzungsberichte geben.
Westfälische Rundschau, 4.10.09
Ein schöner Regieeinfall sind die Gespräche beim Arbeitsamt, zu denen die beiden regelmäßig erscheinen müssen. Regisseurin Barbara Müller hat sie als Schattenspiel dargestellt, wobei das Paar immer zu einer bedrohlich groß aussehenden Beraterin hochschauen muss. Witzig!
Ruhrnachrichten, 3.10.09 |
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Geballte
Weiblichkeit – Projekt „40 Frauen“ im Theater
im Depot |
Entstanden ist ein beeindruckendes Werk, das zum Nachdenken anregt.
Ruhrnachrichten, 25.5.09
40 Frauen – und keine Angst vor der Bühne!
Westfälische Rundschau, 25.5.09
Über siebzig Mädchen
und Frauen besetzten die ersten Reihen des Depots und lauschten den
Plänen von Barbara Müller. „Ich verteile keine Texte,
die ihr auswendig lernt und die ihr dann auf der Bühne aufsagt.“ Vielmehr
geht es der Dramaturgin um Improvisation. „Wir wollen das Projekt
gemeinsam entwickeln. Wir wollen gemeinsam Geschichten von Frauen,
Mädchen, Müttern, Freundinnen, Großmüttern erzählen.“ Kurze
Momentaufnahmen, Gespräche und immer wieder Massenszenen auf der
Bühne an der Immermannstraße. Premiere war am 22. Mai im
Theater im Depot.
Ruhrnachrichten, 1.11.08 |
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„Nebeneinander gehen“ feiert humorvolle Premiere. |
Angenehm luftig und leicht wirkt
das Großstadtmärchen „Nebeneinander gehen“, das
am Donnerstagabend Premiere im Theater im Depot hatte. Luisa Stachowiak
spielt darin die kommunikationsgestörte Single-Frau Martha, die
andere Menschen immer exakt drei Minuten begleitet, ohne jemals mit
ihnen zu sprechen.
Ihr Leben ändert sich, als Thomas auftaucht (Réne Sydow),
der sich für sie interessiert und Drei-Minuten-Rendezvous mit ihr
vereinbart. Beim Zwiebel-Schneiden, in der Autowaschstraße und
beim Zähne-Putzen entsteht - sehr zur Freude des Premierenpublikums
- jede Menge Situationskomik. Und ein Happy-End gibt's auch: bei einer
gemeinsam verzehrten Lakritzschnecke.
Dritte Schauspielerin in dem von Barbara
Müller nach einem Hörspiel
von Dunja Arnaszus inszenierten 70-Minuten-Stück ist Barbara Feldbrugge,
die unter anderem als Erzählerin fungiert. Großformatige Fotos
einer Häuserkulisse, ergänzt durch Dia-Projektionen, bilden
das gelungene Bühnenbild (Mathias Schubert), das die Zuschauer in
ein großstädtisches Ambiente versetzt.
„Nebeneinander gehen“ ist ein humorvolles, modernes Stück über
die Einsamkeit, über die Liebe und über das Leben in den Städten.
Und es ist ein Stück, das den Theaterbesuchern gute Laune verschafft
und sie anschließend beschwingt in die Nacht entlässt.
Ruhrnachrichten, 13.9.08 |
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Sieben
Türen |
Kurzweilig hat Regisseurin
Barbara Müller die fünfte Produktion der Theaterwerkstatt auf die Bühne
an der Immermannstraße gebracht. Schnelle, skurrile Wortgefechte wechseln
sich ab mit nahezu grotesken Tanzeinlagen bis hin zur Clownerie. Doch
das Wesentliche verliert sie nie aus den Augen: den ständigen Kampf
der Menschen im Umgang miteinander. ... Dafür gab es den verdienten
und begeisterten Applaus des Publikums.
Ruhr Nachrichten, 9.6.08
Ein amüsant-skurriler Abend, bei dem das Ensemble die gelegentlich
sperrigen Strauss-Texte heiter auf die Bühne brachte.
Westfälische Rundschau, 9.6.08 |
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Es
ist rot |
Das kürzeste
für den Dramenwettbewerb des Landestheaters Niederbayern Boy
Meets Girl ausgewählte Stück liegt mit Barbara
Müllers Es ist rot vor. Zunächst hat man den Eindruck,
dass es sich um einen kurzen Sketch handelt. Ein Mann und eine Frau
stehen über eine Kiste gebeugt und streiten ob das, was sie in
dieser sehen, die Farbe Rot oder Blau hat. Eine banale Situation an
und für sich. Und je länger sie sich streiten, desto lustiger
wird dieser Sketch zunächst. Doch dann stellt der Mann fest: „Es
bewegt sich gar nicht mehr.“ Damit tut sich ein Abgrund auf.
Das oberflächliche Spiel hat eine tragische Wendung genommen …
Barbara Müller beschäftigt sich in ihrem Minidrama wie
auch in vielen anderen ihrer Stücke mit gesellschaftlichen Entwicklungen.
In Es ist rot thematisiert sie problematische Eltern-Kind-Beziehungen
und prangert eine gesellschaftliche Entwicklung an, in der Eltern häufig
zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind und Kinder außen
vor bleiben bis zu Fällen vollkommener Verwahrlosung. Der Mann
und die Frau in dem Stück streiten über die Belanglosigkeit
einer Farbe. Dass ihr Kind womöglich gerade am Ersticken ist,
thematisieren sie nicht.
Barbara Müller ist eine vielschichtig arbeitende, sehr engagierte
Künstlerin. „Hauptsache etwas mit Theater machen“,
sagt sie. Und es ist verblüffend, in welchen Bereichen sie Theatermittel
einsetzt. Denn sie ist nicht nur Autorin, Regisseurin und Schauspielerin,
sondern sie leitet auch die Theaterwerkstatt des Theaters im Depot
in Dortmund. Hier erarbeitet sie Projekte mit Amateuren. So verwirklichte
sie das Stück Max und Moritz mit einem „Multi-Kulti-Ensemble“ oder
stellte ein Projekt mit Arbeitslosen auf die Beine. Ihr soziales Engagement
ist dabei deutlich spürbar. Darüber hinaus praktiziert sie
auch Dramatherapie, ein therapeutisches Verfahren mit theatralen Mitteln,
mit dem sie auch in Unternehmen Problemfelder aufarbeitet und die Kompetenzen
der Mitarbeiter stärkt.
Ihren Beitrag für den Dramenwettbewerb bezeichnet sie als „Fingerübung“.
Landshuter Zeitung
Barbara Müller “Es ist rot” sticht als amüsant-absurdes Gustostückerl
aus der grauen Ausweglosigkeit der anderen Beiträge hervor.
Straubinger Tagblatt, 1.5.08
Erfrischend in seinem Dada-Gestus und in der extremen Kurzform ist
Barbara Müllers “Es ist rot”.
Passauer Neue Presse, 30.4.08 |
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Alice
im Wunderland |
bezaubernde Version ... souveräne
schauspielerische Leistung ... |
Die Produktion
der Theaterwerkstatt des Theaters im Depot bot eine bezaubernde Version
des Klassikers ...
Bühnenbildner Mathias Schubert schuf einen passend verwunschenen
Rahmen. Liebevoll ausgestaltete Figuren ... sowie souveräne schauspielerische
Leistung begeisterten das Publikum.
WAZ |
... diese Alice hätten
wir gern länger durch ihr Wunderland begleitet. |
Die Mitglieder
der Gruppe haben die Charaktere der Figuren scharf herausgearbeitet
und genau gezeichnet. ... Mit sparsamen, aber effektiven Mitteln hat
die Gruppe die Szenen märchenhaft und witzig ausgestattet. ...
Despina Zafirakis war eine zauberhafte, mädchenhafte, charmante
Alice ... diese Alice hätten wir gern länger durch ihr Wunderland
begleitet.
Ruhr Nachrichten |
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Max
und Moritz ... and friends! |
Jetzt sind Max und Moritz im globalen
Dorf angelangt, |
... behauptet Regisseurin
Barbara Müller - und lässt im "Theater im Depot" ein
Dortmunder Vierhautfarben-Ensemble seine eigene "Max & Moritz
and friends!"-Version spielen: die Brasilianerin Jane Thomé,
den türkischen Kabarettisten Ilhan Atasoy, den Musiker Ralf Bornowski
(ex "Acoustic Groove Band"), den Nigerianer Jubril Suleimon.
Alles Profis, und alles Menschen, die nicht sitzen können, wenn
sie nur eine Ahnung von Rhythmus anfliegt. ... Aus Lesung wurden Lieder,
aus Liedern eine Show, aus der Show ein Riesenspaß. ... Schließlich
sind alle Akteure Theaterprofis.
Westfälische Rundschau |
Der Text Buschs ...
wird gesungen, gerappt |
... und in babylonischer
Vielsprachigkeit übersetzt. Er bildet den Fixpunkt in der Collage
von Masken, Vorbildern und Zusammenhängen.... Mit großer
Spielfreude und dem zur Vorlage passenden Hang zur kindlichen Überzeichnung
tanzen, albern und parodieren die Schauspieler durch die sieben Streiche
...
Atasoy gibt den Oberlehrer mit türkischem Fez, bevor Sulaimon
und Thomé bei der Tatortbesichtigung im Hause Lehrer Lämpels
in den typischen Habitus von Ermittlern in amerikanischen Krimiserien
verfallen.
Ruhr Nachrichten |
Das Dortmunder Theater
im Depot widmet sich kurzweilig Wilhelm Busch |
... und macht die
Streiche der bösen Buben zu einem internationalen Fest. ... Barbara
Müllers Regie setzt auf ein internationales Ensemble, das sich
dieser Streiche annimmt, sie liest, erzählt und spielt, und zwar
auf höchst unterschiedliche vergnügliche Weise. Das machst
noch komischer und grausliger. ...
onruhr |
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Hin
und Weg |
Tanztheater um Frust und Skurriles
Premiere von "Hin und Weg" im Depot |
Stehen, gehen, laufen und davonlaufen.
Beim Tanz-Theater "Hin und Weg", das im Theater im Depot Premiere
feierte, dreht sich alles um Bewegung. Skurrile Tänze in Verbindung
mit kurzen Spielszenen verwirren die Zuschauer. Und bringen sie im sehr
kurzweiligen Programm zum herzhaften Lachen.
Bis zu 17 Männer und Frauen standen gleichzeitig auf der Bühne
in der Nordstadt. Und bereiteten sich tanzend auf den Gang in die Diskothek
vor: Waschen, Anziehen, umziehen, losgehen, nach Hause wanken. Und
auf Reisen gehen ist nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen, vor
allem dann, wenn man dabei mindestens ein Dutzend Mal umsteigen muss.
Und wenn es gar nicht mehr weiter geht? Zum Beispiel in einem Stau
zwischen Dortmund und Köln? Hier beweist die Choreographie von
Birgit Götz, dass man Frust tanzend darstellen kann. Als Tipp
für sportliche Theatergänger gewährt uns eine passionierte
Rückwärtsläuferin einen Einblick in ihre Disziplin,
die im allgemeinen unterschätzt werde. ... Als wäre das nicht
schon schräg genug, torkeln, schlendern und kriechen die restlichen
Mitglieder des Ensembles über die Bühne. ...
Untermalt werden die Tanzeinlagen durch Musik der 80er-Jahre-Legende
David Byrne ("Talking Heads") und des ungarischen Elektro-Musikers
Yonder Boi. Zusammen mit eigenen Texten des Ensembles sowie Zitaten
von Peter Handke bis Heinrich von Kleist gelingt Regisseurin Barbara
Müller ein spaßiges Potpourri aus alltäglichen und
merkwürdigen Momenten.
Nach einer Stunde Programms steht fest: Das ist gut gegangen.
Johannes Franz, Ruhrnachrichten, 13.07.2004 |
Staufahrer
sitzen den Stillstand einfach aus
"Hin und Weg"-Tanztheater überzeugt im Depot |
"Hin und Weg" lautete
der programmatische Titel des Tanz-Theater-Stücks, und hin und
weg waren dann auch die Zuschauer vom ständigen Hin und Her auf
der Bühne des Theaters im Depot.
Dort brachte nämlich die Tanzakademie unter der Leitung von Birgit
Götz am Freitagabend ihre Collage über Menschen und das,
was sie bewegt, zur Aufführung. Es geht die meiste Zeit ums Gehen
und wie man damit umgeht. "Wie geht's?" "Geht so." "So
geht es nicht" oder "Geht doch". Im Stück wird
also gegangen oder sich anders fortbewegt. Oder es wird der Stillstand
zelebriert, als Vorbereitung auf die nächste Bewegung. Stau zum
Beispiel.
In der sehr starken Stauszene präsentieren die Laiendarsteller
sowohl das innere als auch das äußere Erleben eines Staus,
eines Stillstands, mitten in der Zeit, die rundherum weiter rast. Da
halten es Auto- und Beifahrer nicht mehr aus; alle innere Ungeduld,
der Zorn und die Machtlosigkeit wird ausgetanzt, ausgestampft, ausgetobt.
Andere lösen sich beinahe auf, reduzieren sämtliche Lebensbeweise
auf ein Minimum und sitzen den Stillstand einfach aus. Bis auch sie
die Geduld verlieren und der Gatte der engagierten Turnierreiterin
vorschlägt, doch mit Hengst Hektor über den Standstreifen
schon einmal zum Turnierplatz vorzureiten.
Auch neue Trends werden vorausgesehen. So gibt es eine Sequenz zur
futuristisch anmutenden Trendsportart des Rückwärtslaufens,
das den Sportler körperlich, vor allem aber seelisch wieder ins
Gleichgewicht bringt, denn "Rückwärtslaufen bringt uns
vorwärts". Und sorgt für eine gleichmäßigere
Abnutzung des Turnschuhs: Volle Kraft zurück!
Mit großem tänzerischen Ausdruck und exakter Präzision überzeugt
auch eine Szene, in der der Zuschauer die Gelegenheit bekommt, heimlicher
Betrachter in zig Badezimmern zu sein, in denen sich Menschen zurechtmachen,
die hinterher alle die gleiche Party besuchen.
Aber auch in den nichtprogrammatischen Szenen, die sich einfach der
Bewegung widmen, in denen skurile, sinnliche und ästhetische Fortbewegungsarten
vorgestellt werden, überzeugen die Mitglieder der Tanzakademie
unter der Regie von Barbara Müller. Hier wird Bewegung zum Selbstzweck,
zum emotionalen Ausdrucksmittel.
Von Juliane Schmidt, WAZ, 12.7.04 |
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Was
für ein schöner Abend! |
"Was für ein schöner
Abend!", so der Titel der Produktion, die Regisseurin Barbara
Müller mit der Theaterwerkstatt des Depots einstudiert hat: Klares
Konzept, griffiges Thema und den vorgegebenen Rahmen gut ausgefüllt.
... |
Und mit der Linie des Stücks
kann man einverstanden sein. Da werden deutsche Tugenden, deutscher Perfektionismus,
deutsche Sprichwörter und Sprachfloskeln veräppelt. ... Meistens
ist das amüsant, weil dem Leben abgelauscht. Musikeinsatz und mobiles
Bühnenbild machen ebenfalls Sinn. Kurzweilige 90 Minuten.
Ruhr-Nachrichten |
Zu recht trägt der
Abend diesen Titel: „Was für ein schöner Abend!"...
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Zwei Szenen vor allem bleiben
in Erinnerung: die Schlusseinstellung, wenn alle zu Bett gehen und
die Lichter löschen; und jene Sprechcollage ziemlich zu Anfang,
wenn ein Haufen alter und gebräuchlicher Benimmregeln ... neu
gemischt werden und ein witziger Sprüchesalat entsteht.
Dortmunder Rundschau |
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